Hallo ihr Lieben!

Ich geb’s zu: Ich bin mit dem zählen der Tage nicht mehr hinterher gekommen und habe mich dann eine ganze Zeit lang davor gedrückt, einen neuen Post zu schreiben, weil ich doch so gerne meinem alten Muster treu bleiben wollte. Was soll’s. Shit happens.

Trotzdem möchte ich Euch gerne ein bisschen auf dem Laufenden halten und Euch erzählen, was in letzter Zeit (bzw. nach meinem lezten Post) so passiert ist. Seit einigen Monaten gibt’s da auch noch jemanden, den ich Euch bislang verschwiegen habe. Sid heißt der Gute (ja, genau wie das Faultier aus Ice Age) und er wohnt auch in Ringwood 🙂

Familienbeusch

Ende März haben mich Mama, Papa und Kilian besucht. Wir haben zusammen für eine Woche ein kleines Cottage zwischen Poole und Bournemouth gemietet und ich haben den dreien die Gegend gezeigt.

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Old Harry Rocks

 

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Wir vier an der Lulworth Cove

An Ostern hatten wir insgesamt fast drei Wochen Ferien. Ein paar Tage musste ich auch in den Osterferien arbeiten, alledings in einem anderen Haus. Während der Ferien werden alle Kinder, die über die paar Tage nicht nach Hause fahren, in einem Haus untergebracht und unternehmen dann gemeinsam Ausflüge. In den Osterferien hatte ich auch Geburtstag und Sid und ich sind nach Bath gefahren. Die Stadt liegt nordöstlich von Ringwood. Bath

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The Crescent in Bath
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Sid und ich am Avon.
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The Roman Bath in Bath

Zwischen Ostern und der letzten Maiwoche war dann wieder ganz normal Unterricht. Ich arbeite immer noch überwiegend mit den gleichen Kindern zusammen. Die Arbeit macht mir immer noch viel Spaß, auch wenn ich in den letzten Wochen das ein oder andere Mal die Kehrseite vom Leben hier auf dem Gelände erfahren habe. In den letzten Wochen ist es mir nicht immer leicht gefallen, quasi an meinem Arbeitsplatz zu leben und zu wohnen. Manchmal hätte ich mir da einfach ein bisschen mehr Freiraum gewünscht, den es aber eben nicht gab. Ich habe, wie ihr ja wisst, zwar mein eigenes Zimmer, aber sobald ich zum Beispiel in die Küche gehe, befinde ich mich eben in meinem Arbeitsumfeld. Manchmal würde ich mir wünschen, dass das ein bisschen mehr getrennt ist. Julia und ich sind aber auch die einzigen Freiwilligen, die im selben Haus wohnen und auch arbeiten. Um dem ein bisschen zu entkommen habe ich immer versucht an meinen freien Tagen rauß zu kommen und bin meistens irgendwo hingefahren, um einfach etwas anderes zu sehen. Den letzten Dienstag vor den Ferien habe ich mich deswegen auf nach Winchester gemacht und mir die Stadt angeschaut, einfach mal entspannt und war auch ein bisschen shoppen.

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In der letzten Woche vor den Ferien war außerdem Festival Week. An drei Tagen fand kein Unterricht statt, sondern die Tage waren jeweils unter verschiedene Themen gestellt: Theater, Musik und Zirkus. Den Kindern wurden verschiedene Workshops angeboten, in denen sie sich jeweils selbst ausprobieren konnten. Am Abend bestand dann auch die Möglichkeit auf dem Campus zu campen, für die Kinder, die Lust dazu hatten.

Summer Half Term 

Letzte Woche waren Ferien und Sid und ich haben uns auf den Weg nach Deutschland gemacht. Zu unserem Glück konnten wir die letzten zwei Tage der Schützenfestwoche noch miterleben, sodass nicht nur er die ultimative Ahrweilerdröhnung erfahren hat, sondern auch ich Heimatgefühl pur hatte. Nach den letzten Wochen, die mir zugegeben nicht immer ganz leicht gefallen sind, tat es unwahrscheinlich gut alle wiederzusehen und vor allem deutsches Brot zu essen!!!!

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Heimat ist eben nur an einem Ort

Jetzt sind es noch erschreckende sieben Wochen bis zu den Sommerferien und dann arbeite ich noch die erste Woche der Ferien in einem anderen Haus. Ich versuche Euch auch bis dahin auf dem Laufenden zu halten.

See you soon ♥

Eure Katharina

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